In unserem letzten Newsletter haben wir Ihnen gezeigt, wie einfach es ist, einen hochverfügbaren Servercluster aufzubauen, der sich im Fehlerfall sogar selbst "repariert". Die letzte Frage, die hier im vierten Teil geklärt wird, ist der Ausfall des Storage Systems.
Eine wichtige Frage, denn dort liegen die „virtuellen Festplatten“ der einzelnen Gastsysteme. Wir haben also einen klassischen „Single Point of Failure“.
Grundsätzlich sind Storage Systeme in sich selbst hochverfügbar. Festplattenarrays mit mehreren Reserveplatten, Laufwerkskontroller doppelt, Multipathing zu den Servern (= mindestens zwei unterschiedliche Verbindungen zwischen Server und Storage), usw. sorgen dafür, dass ein hochwertiges Storage System eine sehr hohe Gesamtverfügbarkeit hat. Im Falle eines Brandes oder eines Stromausfalls, helfen diese Vorkehrungen aber nicht. Abhilfe schafft hier die Spiegelung des Storage Systems. Rechenzentren, Banken und alle Firmen, die sich nahezu keine Downtime leisten können, verwenden diese Technik. Die Vorteile sind klar ersichtlich. Die Storage Systeme können in völlig verschiedenen Brandabschnitten realisiert werden. Durch den Einsatz von Standard-LWL Verbindungen ist es möglich, die Storage Systeme mehrere Kilometer entfernt zu betreiben, wie z.B. an zwei Enden eines Tunnelportals. Für eine komplette Redundanz werden die VM Server ebenfalls auf diese Standorte aufgeteilt; das Gesamtsystem ist auch bei Totalausfall eines Serverraums uneingeschränkt weiter in Betrieb.
Die Verfügbarkeit moderner Hardware und Software ermöglicht von der preisgünstigen Servervirtualisierung bis hin zu einem komplett gespiegeltem Rechenzentrum, in Zusammenarbeit mit dem nötigen Fachwissen, ein umfangreiches Lösungsportfolio!
Wenn Sie Fragen zu dem Thema Servervirtualisierung haben, so kontaktieren Sie einfach unseren Security Leiter, Martin Steinkellner. Er wird Ihre Fragen gerne beantworten!
Servervirtualisierung Teil I Servervirtualisierung Teil II Servervirtualisierung Teil III
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